Aus noch zu ermittelnder Ursache wurde die Feuerwehr Dresden am 30. Juli 2026 um 01:52 Uhr zu einem Kellerbrand in ein Mehrfamilienhaus alarmiert. Bei Eintreffen ersten Einsatzkräfte waren Personen auf Balkonen sichtbar, diese gaben an das ihre Wohnungen verraucht sind. Weiterhin sollte sich eine Person im Treppenraum befinden. Die Feuerwehr leitete zügig eine Rettung der beiden Personen ein, da die Rauchentwicklung aus dem Kellergeschoß die Personen erreichte. Parallel dazu wurde nach der Person im Treppenraum gesucht, aber es wurde niemand gefunden, sodass davon auszugehen war, dass sie sich im Freien befand. Die Feuerwehrleute welche sich auf die Suche nach dem Brandort gemacht hatten, konnten diesen in einem Kellerabteil auffinden. Die Löschmaßnahmen wurden mit einem Strahlrohr eingeleitet. Nach ca. 30 Minuten war der Brand gelöscht wurden. Nun musste der Brandrauch noch kontrolliert abgeleitet werden. Dies gestaltete sich sehr schwierig, da sich im Kellergeschoß mehrere verwinkelte Räume befanden. Zwölf Einsatztrupps unter Verwendung von Atemschutzgeräten wurden für den Einsatz benötigt. Ein weiterer Schwerpunkt war: Bei dem Brand wurde die Hauptstromzufuhr und eine Wasserleitung beschädigt, sodass die Mitarbeiter der Sachsenenergie alarmiert werden mussten um den Wohnblock vom Stromnetz zu trennen. Der Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden an und wurde an die Folgeschicht übergeben. Alle Personen welche mit Brandrauch in Berührung kamen wurden rettungsdienstlich erstversorgt, konnten aber glücklicherweise vor Ort bleiben. Der Kollegen des Rettungsdienstes übernahmen weiterhin die Betreuung der Bewohner des Gebäudes. Im Einsatz befanden sich insgesamt 52 Einsatzkräfte der Feuerwehr Dresden aus den Feuer- und Rettungswachen Übigau, Altstadt und Albertstadt, der Stadtteilfeuerwehr Kaitz sowie die Rettungswache Altstadt.



