In der Nacht vom 10. auf den 11. Mai 2026 ist es in einer Wohnung in der 12. Etage eines Wohnhochhauses zu einem Brand gekommen. Aus einem Fenster drang dunkler Brandrauch, zudem war der Flurbereich der Etage stark verraucht.
Mehrere Trupps unter Atemschutz wurden umgehend zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt und löschten das Feuer mit einem Strahlrohr. Ein Trupp ging zur Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung vor, während weitere Einsatzkräfte den verrauchten Flur nach Personen absuchten. Während der Erkundung trafen die Einsatzkräfte im Treppenraum auf einen 14-jährigen Jungen, der sich selbstständig aus der Brandwohnung retten konnte. Zwei weitere Personen, die ebenfalls aus der betroffenen Wohnung geflüchtet waren, befanden sich auf einer Loggia am Ende des verrauchten Flures. Sie wurden mithilfe von Brandfluchthauben aus dem Gefahrenbereich gerettet. Der 14-Jährige wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert.
Nach ersten Erkenntnissen war beim Versuch, einen Fahrradakku aufzuladen, der Akku in Brand geraten. Die starke Rauchentwicklung führte zu einer erheblichen Verrauchung des gesamten Etagenflures.
Nach Abschluss der Brandbekämpfung erfolgten umfangreiche Belüftungsmaßnahmen. Zusätzlich kontrollierten die Einsatzkräfte die darüber- und darunterliegenden Etagen sowie angrenzende Wohnungen. Dabei wurde kein weiterer Raucheintrag festgestellt. Die betroffene Wohnung ist derzeit unbewohnbar.
Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen, Löbtau und Altstadt, der Rettungswache Johannstadt, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Kaitz.



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