Die Feuerwehr Dresden wurde am 10. Mai 2026 gegen 13:20 Uhr zu einer Rauchentwicklung aus einer Tiefgarage in einem Mehrfamilienwohnhaus alarmiert. Bereits auf der Anfahrt bestätigte die Besatzung des ersteintreffenden Rettungswagens eine starke Rauchentwicklung aus einer Tiefgarage, welche sich unter einem Wohngebäude befand.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dunkler Rauch aus der Zufahrt der Tiefgarage sowie aus mehreren Lichtschächten auf der Gebäuderückseite. Mehrere Personen befanden sich vor dem Wohnhaus. Die Besatzung des Rettungswagens hatte bereits einen betroffenen Fahrzeughalter medizinisch gesichtet. Eine Krankenhausbehandlung war nicht erforderlich. Nach ersten Erkenntnissen wollte der Fahrzeughalter seinen in der Tiefgarage abgestellten Pkw starten. Dabei kam es im Bereich des Motorraums zu einem Brand.
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr unternahm der Fahrzeughalter eigene Löschversuche mit einem Pulverfeuerlöscher. Im weiteren Einsatzverlauf gingen Trupps unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zur Brandbekämpfung in die Tiefgarage vor. Gebrannt hatten Verkleidungsteile im Motorraum des Fahrzeugs, die unter starker Rauchentwicklung abtropften. Zusätzlich traten Betriebsstoffe aus. Parallel kontrollierten weitere Einsatzkräfte den angrenzenden Treppenraum des Wohngebäudes. Nach rund 15 Minuten war der Brand gelöscht.
Anschließend waren umfangreiche Belüftungsmaßnahmen erforderlich. Zunächst kamen Überdrucklüfter über den Zugang vom Treppenraum zur Tiefgarage zum Einsatz. Aufgrund der Größe der Tiefgarage wurde später zusätzlich ein Großventilator der Feuer- und Rettungswache Striesen eingesetzt. Mithilfe von Lutten wurde der Brandrauch gezielt aus der Tiefgarage abgesaugt. Während der Entrauchungsmaßnahmen kontrollierten weitere Einsatzkräfte den betroffenen Pkw sowie den Erfolg der Belüftung. Ausgetretene Betriebsstoffe wurden mit Ölbindemittel aufgenommen. Zusätzlich führten die Einsatzkräfte Messungen in der Tiefgarage sowie in angrenzenden Wohneinheiten durch. Dabei konnten keine erhöhten Schadstoffkonzentrationen festgestellt werden.
Im Einsatz waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen, Löbtau und Altstadt, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Kaitz.

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