Böller: Brand Transporter

30. Dezember 2012 um 21:36

Wir wurden heute, am 30. Dezember um 16:28 Uhr, mit dem Stichwort: „Brand PKW“ auf den Hüttenweg alarmiert. Nach eintreffen aller Einsatzkräfte in unserem Gerätehaus rückten wir nach 2 Minuten aus. Wenige Minuten später trafen wir in der Nähe des Objektes ein. Aus Gründen von beengten Straßen und parkenden Fahrzeugen erschwerte sich so die Anfahrt.

Zum Vorteil für uns, wie bei jedem Einsatz, war ein Einweiser vor Ort der uns die letzten Meter navigierte. Komplett konnten wir an das Objekt leider nicht heranfahren. So verloren wir mehr Zeit durch den Aufbau der Wasserversorgung mittels 2 B-Schläuche, 1 Verteiler und 4 C-Schläuche bis zum Objekt.

Währenddessen sich die Schläuche mit Wasser füllten rüstete sich unser Angriffstrupp mit Pressluftatmern, um sich vor giftigen/schädlichen Dämpfen von unbekannten Stoffen zu schützen, aus. Während des Ausrüsten wurde dann klar, dass es sich um einen Sprinter (Transporter) handelt.

Die Löscharbeiten wiesen sich auf Grund von nur rund 50cm Luft (Links & Rechts) vom Fahrzeug als Schwerfällig auf. Während der arbeiten sah man öfter mal das brennen eine Zündschnur (ähnlich Böller) und grünen Schein (ähnlich Feuerwerk). Angeblich entstand der Brand durch Feuerwerkskörper und der Einweiser teilte uns zudem mit, dass man Explosionen hörte. So hielt sich unser Angriffstrupp erstmal zurück um kein Risiko einzugehen.

Neben uns wurde auch die Feuerwache 4 (Löbtau) alarmiert welche unser Fahrzeug gespeist hat. Dabei hat die Berufsfeuerwehr mittels eines Unterflurhydranten die Wasserversorgung zu Ihrem Fahrzeug und dann zu unserem Vorauslöschfahrzeug hergestellt.

Nach mehreren vergangenen Minuten begab sich unser Angriffstrupp dann in den Laderaum und entlud die durch das Feuer/der Glut betroffene Möbelstücke aus dem Transporter.

Restlöscharbeiten wurden dann von der Berufsfeuerwehr übernommen währenddessen unser Trupp die PA-Geräte ablegte und sich ausruhte. Nach den Löscharbeiten wurden alle Schläuche in Buchten gelegt und alles auf dem Fahrzeug verstaut.

Im Gerätehaus in Kaitz wurden anschließend die leeren Sauerstoffflaschen durch volle getauscht, nasse Schläuche zum trocknen im Gerätehaus ausgelegt, sowie alle benutzen Geräte wie z.B.: Funkgeräte, Pressluftatmer, Handscheinwerfer usw. auf Vollständigkeit und fehlerlose Funktion geprüft.

Anschließend fuhren wir auf die Feuerwache 2 (Übigau) um die verbrauchte Atemschutztechnik zu tauschen. Gegen 19:45 Uhr war der Einsatz für unsere Einsatzkräfte beendet und unser Fahrzeug ist nun wieder Einsatzbereit.

Bericht auf Dresden Fernsehen (hier klicken)

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